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Einsatzmöglichkeiten von Marketing-Automation

Automatisierung macht Marketing effizienter. Die Checkliste zeigt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Marketing-Automation.
Torsten Schwarz | 23.07.2021
© freepik / vectorjuice
 

Automatisierung macht Marketing effizienter. Mehr neue Leads lassen sich gewinnen. Der Umsatz mit Bestandskunden kann gesteigert werden. Die nachfolgende Checkliste zeigt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Marketing-Automation.

Marketing Resource Management: Marketingteams müssen mehr Kampagnen mit mehr unterschiedlichen Agenturen managen. Marketingaktivitäten sollen mit immer weniger personellen und finanziellen Ressourcen von Teams bewältigt werden, die zeitweise im Homeoffice arbeiten. Marketing Resource Management führt zu mehr Transparenz, Effizienz, Geschwindigkeit und Agilität.

Consent-Management: Automatisch wird erfasst, welche Tracking-Einwilligung Besucher der Website geben. Widerrufe der Einwilligung werden automatisiert verwaltet.

Lead-Tracking: Automatisch wird erfasst, dokumentiert und ausgewertet, welche Leads auf welchen Kanälen und mit welchen Werbemitteln gewonnen wurden.

Touchpoint-Attribution: Der Einfluss der einzelnen Touchpoints auf die Entscheidung für einen Anbieter oder ein Produkt kann automatisiert ausgewertet und damit die Conversion optimiert werden.

Customer Journey ermitteln: Automatisiert wird aufgrund aller verfügbaren Daten ermittelt, an welchem Entscheidungspunkt der Customer Journey ein Interessent gerade steht.

Customer-Data-Plattform: Alle Kundeninteraktionen auf allen Kommunikations-kanälen können zentral an einer Stelle analysiert werden.

Werbemittel-Optimierung: Automatisch wird analysiert, welche Kombination von Bildelementen und Claims die meisten Reagierer produziert.

Programmatic Advertising: Automatisiert werden die Werbemittel dem richtigen Interessenten auf der richtigen Plattform eingespielt.

Zielgruppenauswahl: Durch automatisches Testen wird ermittelt, welche Ziel-gruppe für das Angebot besonders affin ist.

Lookalikes: Automatisch wird ermittelt, welche Personen den eigenen CRM-Daten am ähnlichsten sind. Bei Google heißt das Customer Match, bei Facebook Lookalike Audience.

Retargeting: War ein Interessent auf der eigenen Website ohne zu kaufen, erhält er das gewünschte Produkt auf anderen Websites erneut angeboten.

Bestätigung der Kontaktdaten: Das Double-Opt-in ermittelt automatisiert, ob eine E-Mail-Adresse oder Handynummer wirklich von der einwilligenden Person kommt.

Interessen erfragen: Bei einem Anmeldeprozess könnten automatisiert mit einem Formular weitere Informationen erfragt werden.

Inhalte personalisieren: Inhalte von Webseiten können mit den Infos voran-gegangener Besuche personalisiert werden. In E-Mails kommen sämtliche CRM-Daten zum Einsatz.

Automatisierte Kampagnen anlegen: Trigger-Kampagnen werden durch eine Aktion des Empfängers automatisch ausgelöst. Am weitesten verbreitet sind Welcome-Strecken direkt nach einer Neuanmeldung.

Geburtstag oder Namenstag: Jegliches Datum kann genutzt werden, um auto-matisiert zu gratulieren. Der letzte Schrei sind Produktkauf-Jubiläen.

Termin-Erinnerung: Ein automatischer Reminder kann viel Ärger sparen. Zum Beispiel wenn die Werkstatt auf den fälligen TÜV-Termin hinweist.

Geofencing: Automatisch wird ein Angebot ausgespielt, wenn jemand in die Nähe eines Ladens kommt. Oder nach dem stundenlangen Verweilen vor den Notebook-Regalen kommt beim kauflosen Verlassen des Geschäfts ein Angebot per E-Mail.

Dynamic Content: Regnet es am Donnerstag, wird beim Öffnen der E-Mail auto-matisch ein Regenschirm angeboten und bei Sonne die Sonnenbrille.

Reaktivierung inaktiver Leser: Wer genug hat von automatisierten E-Mails und nicht mehr reagiert, erhält automatisch eine herzzerreißende Reaktivierungskampagne.

 

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Über Torsten Schwarz

Buchautor, Lehrbeauftragter, Privatdozent und "E-Mail-Marketing-Guru" (e-commerce magazin).

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